Kennen
Sie S.D.? Nein? So ging es mir auch einmal. Nachdem
ich schon einige Zeit den
Amerikanischen Kontinent
bereist hatte, ich startete 1980 als ich die Schweiz
verliess und für ein Jahr als Nany nach Toronto Canada
ging.
Eine tolle Stadt. Nach einem Jahr ging ich mit einem
alten Auto auf Reisen.
Acht Monate lang, dann kehrte ich erstmals in die Schweiz
zurück, wollte eigentlich nur allen kurz Hallo sagen,
denn mein Herz schlug für Canada da wollte ich leben.
Es kam anders, ich lernte meinen jetzigen Mann Peter
kennen und wir reisen seit Jahren nun zusammen durch
Canada/Amerika, und eines Tages.....wir werden sehen,
die Zukunft kann man in Gedanken planen, die Realität
ist dann meistens anders.
Anyway 1994 sagte ich zu Peter ich muss nach South
Dakota er meinte weshalb? Ich sagte ihm nur, weil es
mein Herz sagt, da wusste er ok, davon lässt Sie sich
nicht
mehr abbringen.
Als ich dann da war, wusste ich weshalb, ich war zu
Hause angekommen.
Es ist das Land der Lakota-Indianer, der Bisons, Grasland,
soweit das Auge reicht. Bestimmt habt ihr
schon von den vier Präsidentenköpfen gehört, die in
den Black Hills in die Felsen gehauen wurden und natürlich
Crazy
Horse, wenn es einmal fertig ist, wird noch ca. 50
Jahre dauern wird es das grösste von Menschenhand geschaffene
Monument
sein als Ehrrettung des Indianischen Volkes und deren
Geschichte.
In S.D. heisst es: love it or leave it, so ist es auch.
Die meisten Touristen schauen sich die Sehenswürdigkeiten
an und fahren
weiter. Da wo es aber nichts hat, (gemeint ist, keine
Strasse, kein Laden), wo man nur den Wind hört und
auf seiner Haut spürt, da fühle ich mich wohl.
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Es wäre zu viel die Geschichte von South Dakota, North
Dakota, Wyoming = Cowboyland, Nebraska
zu erzählen, deshalb ein wenig von dem was ich da gesehen
und
erlebt habe
und hoffentlich noch viele Male
erleben darf. Seit dem Film, der
der mit dem Wolf tanzt mit Kevin
Costner haben
viele Menschen unbewusst diese
Gegend kennengelernt.
Die Sidler kamen damals zu tausenden
mit ihren Planwagen, die Spuren
der Räder haben
tiefe
Narben in der Mutter
Erde
hinterlassen, die man heute noch
sieht. Wie bei vielen Besiedlungen
wurde auch
hier die freundlichen Lakotas übers
Ohr gehauen, umgebracht, z.B. auch
mit verseuchten
Armeedecken = Pocken, gegen welche
die Lakotas
nicht resistent waren und viele
starben. Viele
starben im Kampf, die Kinder
wurden eingefangen, in "Kleider" gesteckt,
ihre Sprache wurde ihnen verboten
alles wurde Ihnen genommen. Freundlicher
Weise haben die weissen Mensch
den Lakots,
um
nur einen
Stamm
von vielen
zu nennen
ihre Reservate
bekommen. Wie ihr bestimmt auch
wisst konnten die
Weissen die Lakotas bezwingen,
indem Sie ihnen ihre Lebensgrundlage,
nämlich
den Büffel (Bison nahmen. Beinahe
sechs Millionen
Bisons wurden abgeschlachtet, teilweise
aus dem fahren Zug
zur Freude und
Unterhaltung der Society. Man
sagt,
dass einige wenige Bisons in den
Badlands überlebten
in
dieser Unglaublich
schönen, gefährlichen
Gegend, in welcher man sich auskennen
muss um zu überleben.
Heute ist der Bison wieder da, in South Dakota in
Wyoming im Yellowstone Nationalpark,
der Wolf ist wieder da,
der Adler ist wieder da,
heiliges Tier der Lakotas. Es gibt,
oder gäbe soviel zu erzählen vom wilden Westen, General
Custer (der
heutige Nationalpark Custer)
die Schlacht am little Big Horn.
Wenn ihr mehr über die Lakotas, ihr Land und Leben
wissen möchtet, gibt es für mich
nur einen Menschen: Charly Juchler, der mit
ganzem Herzen dabei ist und seit
Jahren Reisen in S.D. anbietet, sowie Ausstellungen hier
in der Schweiz
macht.
Charly setzt sich ein für Land und Leute und dies von ganzem
herzen.
www.chanteen.com
Was mich an den Indianischen Völkern immer fasziniert
hat und fasziniert ist der Umgang mit allen Lebewesen,
man bedankte sich bei
einem Büffel für dass, das mann sein Leben nahm.
Ich lebe in meiner Welt so gut als möglich nach diesen
Grundsätzen.
Noch einige Wörter in Lakota/Oglala
Wakantanka Vater /Tatanka Bison / Sacred heilig /cancega
Trommel.
Im zweiten Weltkrieg hat man die Lakotasprache genutzt
um geheime Botschaften zu überbringen.
Als ich im September 2001 in S.D. war und das grösste
Ereignis unserer Tage geschah, nämlich 9/11 war es
für viele junge Lakotas
keine Frage für ihr Vaterland zu kämpfen.

Wer mehr wissen möchte, wende sich persönlich an
mich. Vielen Dank
Jacky Reinmuth
